Weihnachten, ein Fest des Zusammenhalts • Božič, praznik skupnosti

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Die Adventszeit ist die vierwöchige Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Aber warum heißt diese Zeit Advent? Das Wort kommt vom lateinischen "adventus" und lässt sich mit "Ankunft" übersetzen. Gemeinsam bereiten wir uns auf das Fest der Geburt Jesu Christi vor, auf die erste Ankunft unseres Erlösers. Und diese Zeit der Vorbereitung wird auch durch besondere Zeichen zum Ausdruck gebracht. Nachdem unsere Firmlinge geschlossen an der Aktion „Adventfenster“ mitgemacht haben ist die Zeit bis Weihnachten wie im Flug vergangen. 

Die letzte Woche vor Weihnachten wurde wie jedes Jahr wieder ein bisschen hektisch, denn es galt einiges zu organisieren: Christbaum besorgen, dann aufstellen und schmücken, die Weihnachtskrippe hervorholen und die Figuren positionieren, dann gehört der Adventkranz abgeräumt und verstaut, die Winterteppiche in der Pfarrkirche ausgelegt uvm….

21 12 24 Christmette 1Völlig überraschend ist heuer der Christbaum im wahrsten Sinne des Wortes „ins Haus geschneit“, denn auf einmal stand ein vier Meter hoher Baum schön eingepackt in einem Netz bei der Pfarrstadlbrücke, dem Carport des Pfarrers. Es bedurfte einige detektivische Arbeit um herauszubekommen, dass eine „gewichtige Person der Pfarre“ diesen Christbaum selbst geschlägert, gebracht und gesponsert hat. Dafür aufrichtiger Dank. Der „gute Nachbar“ Josef Messner und der „Kirchturmuhrenmeister“ Gregor Liendl haben ihn im Christbaumständer sicher verankert. Die Damen aus Hart, die den Christbaum schmückten, waren vom wirklich schönen Baum hellauf begeistert. Etwas Schwierigkeiten bereitete ihnen die zu kurze Leiter, aber mit Hilfe von Pfarrvorsteher Mag. Michael Golavčnik konnten auch der Stern an der Spitze befestigt werden. Die glitzerden Christbaumkugeln und die vielen Süßigkeiten machten ihn dann so richtig erhaben. Die Köstlichkeiten können von den Kindern nach der Messe oder auch bei einem Kirchenbesuch am Nachmittag oder im Zuge eines Friedhofsspazierganges runtergeholt und genossen werden. Während die Frauen den Baum schmückten stellten Norbert, Toni und Gregor die Krippe auf, worauf sich unser Pfarrer einen kleinen Sessel holte und sich nicht nehmen ließ, die Figuren vorsichtig aus der Verpackung zu nehmen und das Heilige Ereignis stimmig nachzustellen.

21 12 24 FF EinsatzDem Friedhofsverwalter Norbert Ferk seinem geschulten Auge ist es zu verdanken, dass er Eisplatten in den Zwickeln des Kirchturmdaches entdeckte, die gefährlich hervorlugten. Deshalb wurde ein stiller Alarm von der FF Schwabegg ausgegeben. Am Heiligen Abend musste auch noch die Leiter der FF Bleiburg ausrücken, um überhaupt mit dem Wasserstrahl an die Eisplatten zu kommen. Zwei wagenmutige Feuerwehrleute bearbeiteten in 18 Meter Höhe mit einem 15-minütigen Wassereinsatz die Eisplatten. Als diese dann endlich aus 20 Metern in die Tiefe donnerten, war allen klar, welche Gefahr hier für die daruntergehenden Kirchenbesucher gebannt werden konnte. Dank an OBI FF-Kommandant Michael Lamprecht für die Koordination dieses Einsatzes. Ein Gruppenbild mit Maske wird wohl ewig an diesen besonderen Einsatz am Heiligen Abend erinnern. Ein weiterer Feuerwehrmann und Elektrofachmann richtete schon am Vormittag dankeswerter Weise die Beleuchtung in der Pfarrkirche.

21 12 24 FF Einsatz 2Nach all dieser Aufregung kehrte wieder Frieden ein und als am Abend die Kirche sich mit den Messbesuchern zu Christmette füllte, konnte dieser Zusammenhalt, die Freundschaft und das Miteinander freudig begangen werden. Als besondere Überraschung gestaltete heuer Vater Anton Selišnik auf der Trompete und seine Tochter Kerstin und sein Schwiegersohn Michael Janesch auf der Klarinette die Christmette, die von Pfarrvorsteher Mag. Michael Golavčnik in gewohnt den Menschen zugewandter Weise gefeiert wurde, mit. Das der Volksgesang nicht zu kurz kam, dafür sorgten begeisterte Kirchenbesucher und Sängerinnen, die fast nicht zu stoppen waren. Durch Covid 19 eingeschränkt fielen die Weihnachtswünsche nach der Christmette vor der Kirchentüre anders aus als sonst. Kein Händeschütteln und keine Umarmungen, keine Küsschen, dafür aber ein herzliches Lachen, vielleicht ein Ellbogenstubser oder eine Faust an Faust Begrüßung entschädigten für alles. Froh dabei gewesen zu sein ging jeder seines Weges hinein in die Christnacht und ein Weihnachtsgefühl stellte sich ein. Im Fenster des Pfarrhofs brannte eine Kerze mit dem Friedenslicht aus Bethlehem, dass am Vormittag von der Jungfeuerwehr Schwabegg vorbeigebracht wurde.

21 12 24 ChristmetteAm Christtag hatten die Christmettenbesucher eigentlich „frei“, denn schon früher hat es geheißen, dass man am nächsten Tag nicht zur Messe muss. Hat aber nur so geheißen, denn es haben sich auch an diesem Tag etliche Besucher zur Messe am Christtag eingefunden. Am 26. Dezember 2021 wurde in Schwabegg am Fest des Hl. Stephanus wieder das Pfarrpatrozinium gefeiert. Viele Messbesucher wollte sich dies nicht entgehen lassen, viele hatten auch ihre Verwandten zu Besuch. Wegen des eisigen Wetters konnten heuer leider keine Pferde gesegnet werden. Dafür wurde das bereitgestellte und gesegnete Brot an die Pferde der Familie Kuschei, an Chili und Priri von Erika und Hubert Hriebernik und sowie an Helisa, das Pferd von Andrea Urban, überbracht. Außerdem bekamen auch die Ziegen von Hardy Katz vlg. Ravnik und die Rinder von Andrea Steharnig vlg. Luckner gesegnete Kostproben ab. Die Idee des Tages war aber ein wärmendes Feuer, entzündet in der Osterschale zwischen Pfarrhof und dem Pfarrheim, das vom „Heizmeister“ Josef Messner vlg. Kljemen entfacht wurde. Der Kommandant der FF Schwabegg sponserte Bier und es hat sich eine überwiegende Männerrunde eingefunden, die gemeinsam mit einigen Frauen der Pfarre die Festtage Revue passieren ließ. Dieses Weihnachten war sicher trotz der Coronaeinschränkungen ein Fest des Zusammenhalts und der menschlichen Aufmerksamkeit. Zwei Tage danach ließen sich auch einige Kinder nicht nehmen, um den Menschen der Pfarre im Brauch des „Schappens“ Segenswünsche zu überbringen. Es ist schön zu sehen, dass Jung und Junggebliebene in diesen Weihnachtsfesttagen so zusammenhalten.

Božič, praznik veselja in skupnosti

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Šip, šap, danes šiba poje,
vsak ima veselje svoje.
Šibe mahajo navzkriž,
v žepu žvenketá drobiž…

Navada stara naj živi!
Odraslim vsak otrok želi,
da drugo leto spet se vsi
bi zdravi, srečni videli.

Tako se glasi voščilo za vtepanje ali šapanje, ki ga je poslala faranka zapisnikarci fare. Res, na dan nedolžnih otrok, 28. decembra 2021, se je le nekaj nadebudnih otrok in mladincev se javilo pri župnišču, da bi gospodu župniku s šibami voščili za novo leto. Župnik je bil otrok vesel, malo utrujen in rahlega zdravja pa se je poln hvaležnosti spomnil praznovanja božičnih praznikov preteklih dni. Začelo se je s pripravami v cerkvi. Letos je dobrotnik fare, ki je tudi član župnijskega sveta, dal za veličastno božično drevo. Delovna ekipa fare je nasadila drevo, prinesla starodavne jaslice v cerkev, položila zimske preproge. Ženske iz Brega in iz Gornje vasi so okrasile božično drevo. Električar je moral še popraviti žaromete v notranjosti cerkve, da je vse zablestelo v najlepši luči. Na sveti večer pa so maroali celo priti gasilci iz Žvabeka in iz Pliberka z gasilsko lestvijo oz. lojtro, da so visoko na cerkvenem stolpu odstranili nevaren led, ki bi padel na ljudi in jih težko ranil.

21 12 24 Stefani 1Na polnočnico je zadonela trobenta Tonija Selišnika in klarineti hčerke Kerstin in njenega moža Michaela. Zatrobenatli so kot pastirji na betlehemskih poljanah pred 2000 leti, ko so oznanili veselo sporočilo Jezusovega rojstva. Božič piše mnogo božičnih zgodb. Koliko takih dobrih del smo mogli doživeti v teh božičnih dneh. Zahvala vsem za te zgodbe medčloveškosti, ko drug drugemu stojijo ob strani. Na Štefanovo obhaja žvabeška fara patrocinij sv. Štefana, farnega zavetnika. Zbralo se je veliko ljudi, tudi zaradi tega, ker se blagoslovi voda in kruh za živali. Marsikateri pa je še imel vino zraven, da se je blagoslovilo. Ko smo na Štefanovo stali zbrani ob ognju med župniščem in farno dvorano, smo mogli polni hvaležnosti pogledati na pretekle božične praznike, ki so prehitro minile. Zbrana vesela druščina pa je tudi izrabila priložnost, da so na ta dan šli čestitati godovnjakinji Štefki, ki je na ta dan tudi imela rojstni dan. Domača hišna številka Žvabek 1 pa stoji za vse ljudi dobre volje, ki zbirajo posebne enice za ta svet.

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Bericht und Fotos • Poročilo in fotografije: MU, MG