Neubepflanzung des Pfarrgartens • Farni vrt

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In Absprache mit dem zuständigen Pfarrökonomen, Herrn Josef Micheu, und mit Gutheißung des Herrn Pfarrvorstehers, Mag. Michael Golavčnik, konnte am Samstag, den 7. Mai 2017, auf der Pfarrhofwiese eine Sträucheranlage angelegt werden.

Gemeinsam mit meiner Schwiegermutter, Frau Maria Magdalena Messner, und mit weiteren fleißigen Helfern, wie den Herren Josef Micheu, Gerhard Lutnik, Fritz Kremser, Sascha Benjamin Malle, Hubert Hriebernik, Gregor Liendl sowie Frau Angela Burger, wurde mit großer Einsatzbereitschaft gearbeitet.
Da ich ein naturverbundener Mensch bin und tagtäglich in meinem eigenen Garten nicht nur arbeite, sondern diesen in seiner Vielfalt auch genieße bzw. mich darin entspanne, hat es mir sehr viel Spaß gemacht, auch auf der Pfarrhofwiese als Abgrenzung zur landwirtschaftlichen Fl
äche, diese Gartenanlage zu gestalten. Mein Sprichwort lautet: „Ein Haus ohne Garten, ist wie ein Bild ohne Rahmen.“

Diese wunderschöne Anlage hat eine Länge von zirka 40 Metern und besteht aus verschiedenen heimischen Gartensträuchern wie z. B. Forsythien, Ranunkeln, Schneelball, Säulenthujen, Eibe, Hibiskus und vielem anderen mehr. Diese Anpflanzung kann in Zukunft auch für den Kirchenschmuck herangezogen werden.

Um mit der Bepflanzung loslegen zu können, organisierten wir den Baggerfahrerspezialisten Herrn Walter Ferk aus Neuhaus, der die Grasnarbe professionell abgetragen und die Erde aufgelockert hat, damit die verschiedenen Pflanzen, abgestimmt auf die Blühfarbe und Blühzeit, rasch angepflanzt werden konnten. Die umfangreiche Anlage konnte aufgrund mangelnder Pflanzenvorräte nicht an einem Nachmittag fertig bepflanzt werden.

Deshalb haben viele Sträucher und Blumen auch Pfarrmitglieder, wie Frau Milka Lutnik, Frau Maria Visočnik vlg. Pušnca, Frau Maria Magdalena Messner, die Familie Račnik vlg. Tužak, Herr Josef Micheu und Frau Sabine Matschek vlg. Utnca, vorbeigebracht. Weiters übernahm Herr Martin Messner Ausgrabungsarbeiten und notwendige Transporte von ausgewachsenen Säulenthujen.

Am späten Nachmittag hat unser Herr Pfarrer alle helfenden Kräfte auf eine stärkende Jause in den Pfarrhof eingeladen. Beim gemütlichen Beisammensein konnten noch an einige Ideen weitergetüftelt werden.

Am Dienstagnachmittag, den 09.05.2017, sind die Gartenarbeiten fortgesetzt und mit sehenswertem Erfolg abgeschlossen worden. Beim Graben der Löcher für die Sträucher sind wir auf Stellen geraten, wo in Schwabegg seinerzeit „Schlacke“ von ehemaligen Metallhochöfen abgelagert wurden. Als Schlacke bezeichnet man in der Metallurgie einen glasig oder kristallin erstarrten Schmelzrückstand nicht metallischer Art. Dieser musste durch den eiligst herbeigerufenen Baggerfahrer Herrn Gregor Liendl ausgegraben und anderswertig verwertet werden.

Der Ortsname Schwabegg geht vermutlich auf den aus Schwaben stammenden Grafen Wolfrad von Treffen zurück, der als Erbauer der einstigen Burg auf dem Georgiberg über die Ortschaft Oberdorf gilt. Diese im 12. Jahrhundert errichtete Burg war bereits um 1400 dem Verfall preisgegeben. Die Schwaben wurden vor allem wegen ihrer Erfahrung im Bergbau in diese Gegend gerufen, wo sich eine rege Verarbeitung des gewonnenen Erzes aus Bergstollen nahe der Drau entwickeln konnte.

Als Pfarrgemeinderätin möchte ich mich bei allen mitwirkenden Helfern und Helferinnen für die gelungene Anpflanzung der Sträucheranlage recht herzlich bedanken. Möge nun alles gut heranwachsen und vielen Menschen Freude bereiten.

Oblikovanje farovškega vrta

Že nekaj časa so sodelavci fare razmišljali o tem, da bi na farovškem travniku nasadili grmovje za cerkvene potrebe (za "pušloje"). Po dolgem premišljevanju in s privoljenjem farnega ekonoma ter s odobritvijo farnega predstojnika, smo se v soboto, 07. maja 2017, lotili dela.

Grmovje smo deloma ugodno kupili s darom neimenovanega, drugo pa so nam prinesli farani kar sami iz svojih vrtov. Ker je površina nasada kar precejšnja, smo si organizirali pomoč pri izkušenih voznikov bagerjev. Eden je odstranil trato, drugi pa je moral hitro priskočiti na pomoč, da je odstranil žlindro, ki se je pojavila pri kopanju lukenj. Ta žlindra je od nekdanjega plavža, ki je še stal v prejšnem stoletju v Žvabeku in priča o tradiciji kopanja in predelave rude na tem kraju. Svojčas so na tem področju prednjačili Švabi iz Nemčije. Po teh priseljencev je po vsej verjetnosti dobil kraj Žvabek svoje ime.

Farovško grmovje smo tako nasadili, da bo ob različnem času med letom cvetelo. Greda grmovja je na robu velikega farnega travnika in tvori nekako živo mejo do farovškega polja, katero obdeluje domač kmet. Zahvala velja predvsem moji bodoči tašči Mariji Magdaleni Messner, ki me je opogumila k izvedbi tega projekta. Zahvala tudi sosedinji župnišča, gospe Milki Lutnik, ki je pripeljala nekaj zelenih dobrot iz svojega vrta in je bila tudi takoj pripravljena, da je prevzela namakanje novega nasada. Tudi iz Doba imamo nekaj grmovja, ki ga je nam dala gospa Marija Visočnik, p.d. Pušnca. Zahvala vsem faranom, ki so nam pomagali. Naj bo to grmovje cvetelo in rastlo v veselje vseh, ki bodo hodili mimo.

Irene Wagner
Pfarrgemeinderätin und Kirchenkämmerin
Župnijska svetnica in cerkovnica

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Sämtliche Fotos  Vse slike: Martina Urban