Die kirchliche Trauung in St. Luzia  Cerkvena poroka pri sv. Luciji

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Allgemein gilt die Hochzeit und die kirchliche Trauung als der schönste Tag des Lebens. Hier sagt man „JA“ zu seinem Lebenspartner und verspricht sich ewige Liebe und Treue.

Am Samstag, den 18. August 2018 haben zwei junge Menschen aus der Pfarre Schwabegg-Žvabek den Bund des Lebens in der kleinen romantischen Filialkirche St. Luzia bei Aich/Dob geschlossen.

Der Bräutigam Thomas Sumnitsch ist aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Aich/Dob. Da dachten sich die Feuerwehrkameraden - ohne einer Straßensperre kommen uns die Brautleute nicht aus. So versperrten sie kurz vor der Kirche St. Luzia die Straße und überraschten damit das Brautpaar und die Trauzeugen, die nicht damit gerechnet haben.

Wie bei uns der Brauch ist, mussten die Brautleute einige Aufgaben erfüllen, bevor sie glücklich in den Hafen der Ehe einfahren konnten. Damit sie einigermaßen pünktlich zur Trauung kommen konnten, ist ihnen nichts anderes übrig geblieben, als für das Absperren die sogenannte „Maut“ zu begleichen.

Die Familienmitglieder versammelten sich vor der Wallfahrtskirche und empfingen das Brautpaar und die Trauzeugen. Pfarrvorsteher Mag. Michael Golavčnik begrüßte das Brautpaar vor der Kirchentür und segnete sie mit Weihwasser. Danach erfolgte der festliche Einzug in die Filialkirche, in dem die Braut ganz zum Schluss zu ihrem Bräutigam im Altarbereich geführt wurde. Nach der liturgischen Eröffnung begrüßte der Pfarrvorsteher auch Manuel, den Sohn des Brautpaares, der als Ringträger fungierte und die versammelten Familienmitglieder. Das Quartett Nomos aus St. Kanzian am Klopeinersee gestaltete die Hochzeitsmesse musikalisch mit.

Die biblische Lesung übernahm die Cousine Silvia, die Fürbitten wurden ebenfalls durch Familienmitglieder und Freunde gelesen. Nach der Predigt erfolgte die Trauung durch den Vermählungsspruch, der einen ganz besonderen Höhepunkt der Trauung darstellt. Hier stehen sich die beiden Brautleute gegenüber und versprechen sich die Treue zu halten „in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet“. Sie wollen sich lieben, achten und ehren alle Tage ihres Lebens.

Das JA – Wort vor der Familie und den Freunden ist das persönliche Versprechen der LIEBE. Zuvor wurden die Trauringe des Brautpaares vom Pfarrer gesegnet. Während des Eheversprechens steckten sich die Brautleute die Eheringe an.

Es war ein sehr emotionaler Moment, denn der Ring ist das für alle sichtbare Symbol für die ewige Verbundenheit und Liebe zweier Menschen. Den Wunsch, dem anderen einen Liebespfand zu überreichen, gibt es schon seit Anbeginn der Menschheit. Die Braut und der Bräutigam strahlten über beide Ohren, als sie ihren Vermählungsspruch sprachen. Nach der Bestätigung der Vermählung durch den Pfarrer, erwiesen die nun Neuvermählten sich einander noch ein Zeichen ihrer Zuneigung und Verbundenheit.

Meines Erachtens gibt es nach dem JA – Wort kein DU oder ICH mehr – es gibt nur noch ein WIR! Nach der Trauung ist man miteinander verbunden, das gilt sowohl für die guten und fröhlichen Tage, als auch für die Tage, in denen es nicht so perfekt läuft. Nach dem Schlusssegen und dem traditionellem Opfergang um den Altar, bestätigten die beiden Trauzeugen diesen Bund fürs Leben mit ihrer Unterschrift im Trauungsbuch.

Anschließend wurde im Trauungsmahl ganz gemütlich und harmonisch mit den Familienmitgliedern im Gasthaus Erna in Einersdorf gefeiert. Die Hochzeit war für die Brautleute so entspannt und gefasst, dass sie noch lange daran zurückdenken werden.

Einen Monat später gab es noch einen großen Grund zum Feiern. Der Bräutigam feierte seinen runden Geburtstag. Da wurden alle Freunde, Nachbarn, Feuerwehr- und Jagdkameraden, sowie viele Arbeitskollegen zu einer großen Feier nach Hause eingeladen. Bis in den frühen Morgenstunden wurde ausgiebig gelacht, getanzt und gefeiert.

Wir wünschen Thomas und Irina alles Gute, Gottessegen und viel Sonnenschein.

Cerkvena poroka pri sv. Luciji

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Poroka ali zakonska zveza, s katero mož in žena ustanovita dosmrtno življenjsko skupnost, velja za eden največjih dogodkov v življenju človeka. Tako je tudi bilo pri Tomažu in Irini Sumnitsch, rojeni Gutschi, dne 18. avgusta 2018, ko sta v romarski cerkvi svete Lucije v Dobu sklenila sveti zakon.

S poročnim slavjem pa so tudi povezane različne šege in navade. Na poti do poročne cerkve so zaročencema gasilci iz Doba, pri katerih je ženin aktiven član, zaprli cesto in „šrongali“. Nevesta in njen bodoči mož sta mogla rešiti nekaj nalog, katere so jima postavljali gasilci, nato so se jima odprla srečna pot do skupnega življenja.

Pri cerkvenih vratih je zaročence že pričakal žvabeški farni predstojnik in jih blagoslovil z blagoslovljeno vodo. Ženin in svatje so skupno šli v cerkev, nevesto pa je privedel njen stric, kako to poznamo iz holywoodskih filmih v cerkev in nevesto predal ženinu.

Sestrična Sylvia je prebrala berilo, Kvartet NOMOS pa s petjem olepšal poročno slavje.

Pred privolitvijo zakoncev jih je duhovnik spraševal
…ali sta prišla sem neprisiljena in sta se svobodno z vsem srcem odločila, da skleneta zakon, in da bi bila pripravljena s tem vse življenje drug drugega ljubiti in spoštovati?
…ali sta pripravljena z vso ljubeznijo od Boga sprejeti otroke in jih vzgajati po nauku Kristusa in njegove Cerkve?

Nato sta si zaročenca izrazila svojo privolitev. Tako sta si drug drugemu obljubila, da bosta ostala zvesta „v sreči in nesreči, v bolezni in zdravju, in da se bosta ljubila in spoštovala vse dni svojega življenja". Prstana, katerega je jima blagoslovil duhovnik, sta potem drug drugemu nataknila na prstanec kot znamenje svoje ljubezni in zvestobe v imenu troedinega Boga.

Ko sta si drug drugemu rekla svoj Da in svojo privolitev, od tega trenutka naprej ni več obstajal samo JAZ in TI, temveč tudi zagotovilo MIDVA. Kako pravi slovenski pesnik Ciril Zlobec v svoji pesmi „Skoraj himna":  
... ljubezen,
sama sebi edina prispodoba,
ne več kot drevo, temveč preprosto:
pokončna kot ljubezen,
ne kot smrt, temveč preprosto:
ljubezen vodoravna kot ljubezen,
ti-jaz-midva.

Poročno slavje je bilo v družinskem krogu, mesec dni po poroki pa je novoporočenec Tomaž praznoval svoj okrogli življenjski jubilej. V Dobu so sklicali „... it´s partytime". Sorodniki, prijatelji, sosedje, gasilci, lovci in sodelavci so mu čestitali in “orgini pufajrali“.

Želimo Irini in Tomažu vse najboljše, božji blagoslov in dobro počutje v novem stanu.

Artikel - Članek: Irene Wagner
Bilder - Slike: Irina u. Thomas Sumnitsch vlg./p.d. Trampuš

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