Weihnachtsgedanken • Duhovne misli o Božiču
20171221 192832

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner der Pfarrgemeinde von Schwabegg mit den Filialkirchen Heiligenstadt, St. Luzia und St. Georgen, werte Gäste und alle, die sich mit unserer Pfarre verbunden fühlen! 
Dragi prebivalci župnije v Žvabeku s podružnicami pri Svetem mestu, Sv. Luciji in Št. Jurju, cenjeni gostje ter vsi, ki ste povezani z našo faro!

Im Religionsunterricht am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium für Slowenen in Klagenfurt werde ich von den Schülerinnen und Schülern immer wieder gefragt, wie ich den Heiligen Abend feiere? Ich antworte ihnen, dass ich dies gemeinsam mit den Pfarrgemeinden, in den denen ich tätig bin, begehe, in der Feier der Christmetten und der Hl. Messen der Weihnachtszeit, die getragen sind von den vielen Begegnungen mit Menschen, die sich mit der Pfarre verbunden fühlen. Dann erzählen sie von ihren Vorbereitungen und von ihren Erwartungen, die sie mit diesem Fest verbinden. Ein hohes Gut ist für sie die Feier des Heiligen Abends im Kreise ihrer Familien. Wenn ich an meine eigene Kindheit zurückdenke, dann kann ich mich erinnern, dass wir Kinder mit großer Spannung dem Weihnachtsfest entgegensehnten und es kaum erwarten konnten, bis es endlich soweit war.
Diese Funktion des Zählens hat der Adventkalender übernommen. Für jeden Tag gibt es etwas Neues hinter dem geöffneten Fenster. Im beeindruckenden Spiel und Gesang der Schülerinnen und Schüler Volksschule Neuhaus- Suha am Beginn des Advents, wurde darauf hingewiesen, dass ein jeder Tag für sich steht und dass nichts vorweggenommen werden kann. Und wenn der Hl. Nikolaus beschließt, in den Ruhestand zu gehen, dann wird die „heilige Ordnung“ der Tage durcheinandergebracht. Die Traurigkeit eines Kindes hat ihn letztlich doch umgestimmt, weiterhin seinen Dienst fortzusetzen.

Weihnachten ist auch ein Fest der Generationen. Genauso wie ich dies im adventlichen Brauch des Marientragens erlebe, wünsche ich mir, dass die ältere Generation der jüngeren davon erzählt, wie sie den Hl. Abend und Weihnachten gefeiert hat, um gemeinsam die Bedeutung dieser Tage zu ergründen. Wie sagte es Papst Benedikt XVI während der letzten Generalaudienz des Jahres 2007 zum nahen Weihnachtsfest: „Der Glückwunsch der Güte und der Liebe, den wir einander in diesen Tagen sagen, möge alle Bereiche unseres alltäglichen Lebens erreichen. Der Friede sei in unseren Herzen, auf dass sie sich dem Wirken und der Gnade Gottes öffnen. Der Friede wohne in den Familien, die Weihnachten um die Krippe und den mit Lichtern geschmückten Baum verbringen mögen. […] Alle Glieder der Gemeinschaft der Familie, vor allem die Kindern, die Alten, die schwächeren Menschen, sollen die Wärme dieses Fests spüren, die sich dann auf alle Tage des Jahres ausdehnen möge.“ (https://de.zenit.org/articles/komm-herr-jesus-christus-papst-benedikt-xvi-uber-den-sinn-von-weihnachten/)

Kmalu bomo praznovali Božič, praznik rojstva Jezusa Kristusa. Kmalu bomo peli  „Sveta noč, blažena noč“. V družinah boste doživeli radostne trenutke obdarovanja v posebno veselje otrok in mladine. Pri polnočnici pa bomo slišali o milostnem trenutku, ko je Bog postal človek, postal človek za nas. Želim nam vsem, da bi sprejeli to božično sporočilo z odprtim srcem.

Im Namen des Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrates, sowie aller ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre Schwabegg, wünsche ich Ihnen allen, insbesondere allen Neuzugezogenen, ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen im Neuem Jahr 2018 • V imenu župnijskega in cerkvenega sveta ter vseh častnih sodelavk in sodelavcev župnije v Žvabeku Vam vsem, posebno novopriseljencem, želim blagoslovljene božične praznike ter srečno novo leto 2018.

Ihr Pfarrvorsteher • Vaš farni predstojnik
Mag. Michael Golavčnik